Licht ist Leben und bestimmt den Rhythmus auf der Erde. Der Mensch hat sich diesem Rhythmus angepasst und eine innere Uhr entwickelt. Durch diese innere Uhr ist er zur Synchronisation auf das natürliche Tageslicht mit seiner zeitlich wechselnden spektralen Zusammensetzung angewiesen.
In heutiger Zeit halten sich die Menschen immer mehr in geschlossenen Räumen auf. Die Spektren der dort verwendeten Lampen können die innere Uhr des Menschen negativ beeinflussen und langfristig zu gesundheitlichen Problemen führen, da die körperlichen Prozesse wie Wach- und Ruhephasen nicht mehr zu den von der Natur vorgegebenen Zeiten ablaufen.
Besonders problematisch kann diese Fehlorientierung der inneren Uhr bei bestimmten Krankheitsbildern werden, wenn die Therapie der Patienten bestimmte Wach- und Ruhephasen erfordert. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass insbesondere der blaue Anteil im Spektrum des Lichts eine steuernde Funktion für den natürlichen Tagesrhytmus hat.
So hemmen Lampen mit hoher Farbtemperatur mit hohem Blauanteil im Spektrum die Bildung des körpereigenen Hormons Melatonin und fördern somit eine aktive Phase. Lampen mit einer niedrigeren Farbtemperatur, idealerweise ohne blaue Anteile im Spektrum, unterstützen die Bildung von Melatonin und somit die Ruhephase des Organismus.